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Das Vorstandteam der KFD Herbern lud am Donnerstag ins Pfarrheims ein, um Frauen über die KFD-Mitgliederkampagne „Frauen. Macht. Zukunft.“ zu informieren und sich besser kennenzulernen.

Von Isabel Schütte 

Das Vorstandteam der KFD Herbern lud am Donnerstag ins Pfarrheims ein, um Frauen über die KFD-Mitgliederkampagne „Frauen. Macht. Zukunft.“ zu informieren und sich besser kennenzulernen. Für ihre Gäste hatten die Organisatoren extra den roten Teppich ausgerollt. Teamsprecherin Angelika Höscher begrüßte die Runde, die zunächst gemeinsam meditierte. In der Begrüßungsrunde galt es den Anfangsbuchstaben seines Namens mit einer Blume in Verbindung zu bringen.

Wer oder was ist die Katholische Frauengemeinschaft Deutschland (KFD) überhaupt? Angelika Hölscher zeigte mit einem kleinen Rückblick in die Geschichtsbücher die Entwicklung auf. Der größte Teil der katholischen Frauen im Bistum Münster war Mitte des 19. Jahrhunderts in „Vereinen christlicher Mütter“ oder unverheiratet in Jungfrauenkongregationen organisiert. Der erste Verein „Christlicher Mütter“ wurde im Bistum Münster bereits 1850 ins Leben gerufen. Der Mütterverein in Herbern wurde im Juni 1903 gegründet. Nach Recherchen von Egon Zimmermann galt der Mütterverein im Ort als Bruderschaft. „So wäre ich als Mitglied unter Frau Reinhard Hölscher, geborene Schäfer, in der Liste geführt werden“, erklärte die Teamsprecherin. Im Krieg gab es offiziell keine christlichen Vereine, aber hinter verschlossenen Türen wurde dennoch agiert, betonte Hölscher. Der Verein in Herbern wurde 1951 wiedergegründet. Bis heute ist die Mitgliederanzahl in Deutschland auf eine halbe Million angewachsen, davon sind 440 aus Herbern. In den vergangenen drei Jahren seien 45 neue Mitglieder verzeichnet worden.

Margret Reher und Angelika Hölscher verdeutlichten in einem Sketch, dass die KFD vielseitig ist und man für einen relativ niedrigen Mitgliederbeitrag viele Möglichkeiten habe, sich einzubringen. Kirchliche und caritative Aktivitäten stehen auch heute noch im Mittelpunkt des Programms. Gesellige Veranstaltungen aber auch Zusammenkünfte mit religiösem Charakter gehören zum jährlichen Programm. Dazu zählen Yoga, Tai Chi, Line Dance, Paartanzen, verschiedene Themenabende wie zum Beispiel das Gedächtnistraining, die Lesung mit Jutta Richter. Weiterhin organisieren die Damen in regelmäßigen Abständen die KFD-Gottesdienste. Auch Friedensgebete, die Maiandacht, Betstunden und am Weltgebetstag sowie der Verkauf auf dem Herberner Weihnachtsbasar und natürlich nicht zu vergessen die traditionellen Karnevalssitzungen. Die Mitglieder setzen sich für die Gleichberechtigung der Frau in Kirche, Wirtschaft und Politik ein. Die Gruppe wird von einem geistlichen Präses begleitet. „Ich bin immer wieder begeistert von den zahlreichen Ideen der Gemeinschaft und dem funktionierenden Team“, lobt Angelika Hölscher. Nach dem Rahmenprogramm wurden vier Gruppen gebildet um sich untereinander besser kennenzulernen.

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WN Isabel Schütte

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