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Frauengemeinschaft, 125 Jahre alt, aber nicht altbacken. In Herbern hat die KFD einiges zu bieten.

Sie sind katholisch und kreativ. Sie kochen, wandern, radeln und gehen auf Tour. Sie organisieren den Weihnachtsbasar im Dorf und sind traurig, dass ihr Präses im Sommer geht – das ist in Kurzform ein Bild der KFD St. Benedikt Herbern. Die lange Version des Jahresrückblicks füllte bei er Jahresversammlung gestern im Hotel „Zum Wolfsjäger“ mehrere Seiten. Margret Reher trug vom Kreuzweg bis zur Rosenandacht, vom Weihnachtssingen bis zum Eieressen, von Lachs und Lyrik, dem Frühstücksbrunch mit Jutta Richter, bis zur Fahrt in den ZDF-Fernsehgarten einiges vor, mit dem das neunköpfige Team 2016 für die Frauen abwechslungsreich gemacht hatte. Der Erfolg dieses Angebotes zeigt sich in den Mitgliederzahlen. 14 Frauen verstarben, 15 wurden neu aufgenommen, so dass die Gemeinschaft aktuell 431 Mitglieder hat. „Damit können wir uns sehen lassen. Beim großen Diözesanfest in Münster waren 26 Sterne in unserem Netz. Das konnte sich sehen lassen“, scheut Teamsprecherin Angelika Hölscher keinen Vergleich mit anderen Gruppierungen.

42 Bezirkshelferinnen bilden die Brücke vom Team zu den Mitgliedern. Sie werden beispielsweise aktiv, wenn für den Weihnachtsbasar Brot gebacken werden muss. Oder sie verteilen die Verbandszeitschrift. Monika Zuhmann hörte jetzt nach fünf Jahren als Bezirkshelferin auf, Marianne Börste nach 28 Jahren. Sie hatte auch acht Jahre im Team mitgewirkt. Als Nachfolgerinnen stellte Hölscher Rosemarie Barnebeck und Elisabeth Roters vor.

In diesem Jahr gab es für die Helferinnen ein dickes Dankeschön, so dass die Kasse, deren Daten Christel Neuhaus vorstellte, etwas gelitten hat.

Teamsprecherin Hölscher lud die Frauen mit ihren Männern und Kindern für den 4. Januar 2017 zum traditionellen Weihnachtssingen in die Pfarrkirche ein. Beginn ist um 17 Uhr. Eine Woche später startet der Vorverkauf für die Karnevalssitzung der Herberner Frauen. Ab 17 Uhr werden die Karten im Pfarrheim angeboten. gefeiert wird am 27. Januar 2017 (Freitag) um 19 Uhr und am 28. Januar 2017 (Samstag um 17 Uhr. Deutlich wies Hölscher darauf hin, dass genügend Getränke zu zivilen Preisen bereitgehalten würden: „Es muss niemand etwas mitbringen. Beim letzten Mal haben wir viele kleine Schnapsfläschchen einsammeln müssen.“

Die rund 100 Frauen, die mit Kaffee und Kuchen in den Nachmittag gestartet waren, bekamen bei der anschließenden Adventsfeier noch besinnliches zu sehen und zu hören. Außerdem erklang im Hotel-Saal schon das eine oder andere Weihnachtslied.

WN Theo Heitbaum

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