Berichte

110 Jahre kfd Herbern

Jeden einzelnen Besucher zu begrüßen, das machen nur wenige Künstler. Jeden Einzelnen aber auch noch mit einem Staubwedel von schlechten Gedanken und miesem Karma zu befreien, das kann nur eine: Sophia Altklug alias Dr. Kristin Kunze. Zum 110. Geburtstag der Herberner kfd wurden am Donnerstagnachmittag, 17.10.2013, bei 120 Gästen Sorgen und Nöte abgestaubt, sodass alle Teilnehmer im Saal der Antica Fattoria einen schönen und unvergesslichen Nachmittag miteinander verbringen konnten.


 

Pastor Rudolf Kruse dankte Angelika Hölscher, Ulla Schillen und Mechthild Weltermann mit einem kleinen Präsent.

Seit 1903 gestalten die Frauen der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Benedikt das Dorfleben in Herbern. Als christlicher Mütterverein gegründet, hat sich die Gemeinschaft im Laufe der Jahre immer weiterentwickelt und neuen Anforderungen angepasst. Gemeinsam wurde der runde Geburtstag mit Kaffee, Kuchen sowie mit einem bunten Nachmittagsprogramm und abschließender Messe in der Pfarrkirche begangen.

Nach der Begrüßung durch Teamsprecherin Angelika Hölscher dankte Pastor Rudolf Kruse den Teamsprecherinnen und den anwesenden Mitgliedern der kfd für viele schöne und gemeinsame Jahre im Verein. Ob die traditionelle Karnevalsveranstaltung jedes Jahr, die zahlreichen Betstunden, Mai- oder Rosenkranzandachten, die Wallfahrten oder ganz besonderes die monatlichen Gemeinschaftsmessen: „Ohne das entgegengebrachte Engagement würde die Frauengemeinschaft in Herbern nicht der zweitgrößte Verein sein“, war sich der Pfarrer sicher. Als Dank und Anerkennung für die jahrelange Mitgestaltung von Gottesdiensten überreichte er Angelika Hölscher, Ulla Schillen und Mechthild Weltermann ein kleines Präsent.

Im Anschluss brachte Showakteurin Kristin Kunze als Clown verkleidet das Publikum in Wallung. Mit der roten Nase im Gesicht verknüpfte sie mit leichter Hand die ernsten Hintergründe des von ihr selbst entwickelten Stücks „Oma Maria oder die erste Geige“ mit einer heiteren Geschichte. Darin geht es um Frauen aus fünf Generationen. Alle heißen Maria, sind Urgroßmutter, Großmutter, Muter, Enkelin oder Urenkelin. Sie zeigen, wie sich unterschiedliche Lebensträume in einem lockeren szenischen Bild herrlich verweben lassen.

Mit der Geschichte unterstrich die Künstlerin auch das Motto der gestrigen Jubiläumsfeier. Es lautete: „Gemeinsam auf dem Weg“.

Beim abschließenden Gottesdienst in der Kirche wurde eine neue kfd-Kerze gesegnet. Diese war zugleich ein Geburtstagsgeschenk von Pastor Kruse.

(Bericht: Westf. Anzeiger/Fotos: Isabel Schütte)

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